Nierenkranke sind angewiesen auf Spenderorgane!
Warum sind Nierentransplantationen notwendig?
In Deutschland leben über 60.000 Menschen, deren Nierenfunktion als schlecht oder sehr schlecht zu bezeichnen. ist. Um zu überleben, sind diese Menschen auf Dialyse oder eine Nierentransplantation angewiesen.
Bei einer Dialysebehandlung wird man drei Mal pro Woche vier bis sechs Stunden an die „künstliche Niere“ zur Blutreinigung angeschlossen. Neben der Hämodialyse gibt es die ambulante Bauchfelldialyse (CAPD). Der Patient trägt ständig zwei Liter Flüssigkeit in seiner Bauchhöhle mit sich, die entweder von ihm selbst viermal am Tag oder von einer Maschine über Nacht ausgetauscht werden müssen. Dialyse bedeutet eine sehr intensive medizinische Behandlung, wobei ein normales Leben nur schwer zu führen ist.
Nach einer Nierentransplantation lebt man länger und hat eine bessere Lebensqualität im Vergleich zur Hämodialyse und CAPD. Deshalb warten viele Dialysepatienten auf eine Nierentransplantation. Im Jahr 2006 wurden in Deutschland insgesamt 2.800 Nieren verpflanzt, 522 davon waren Lebendspenden (knapp 20 Prozent). Derzeit befinden sich etwa 12.000 Patienten auf der Warteliste. Diese Liste wird leider von Jahr zu Jahr länger. Etwa fünf Jahre beträgt die durchschnittliche Wartezeit auf ein neues Organ.
Mit einer Organspende können Sie Leben retten !
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Klappkarte mit Organspendeausweis zum Heraustrennen mit Kurzinformation zum Thema Organspende
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